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„Die Natur ist grausam“, davon ist ein Großteil der Menschheit überzeugt. Grausam ist, wenn Katzen mit Mäusen spielen, bevor sie sie verspeisen, eine Schlingpflanze einen Baum absterben lässt oder wenn Viren den Menschen krank machen.

Dieses wertende Naturbild setzt voraus, zu wissen, was sinnvoll und nötig oder unnötig ist. Mit der Erzählung vom Corona-Virenübersprung von einer Fledermaus auf dem Markt von Wuhan auf den Menschen, wurde der Respekt vor der Grausamkeit der Natur erneut bedient.

Ein Wissenschaftler, der dieser Erzählung von Anfang an keinen Glauben schenkte, und viel mehr Respekt vor der Grausamkeit und Unredlichkeit der Menschen hat, ist der Physiker und Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Hamburg Roland Wiesendanger. Er fasst die neuen Erkenntnisse über den Coronaursprung aus dem Corona-Untersuchungsausschuss des US-Kongresses zusammen, was hierzulande bislang auf wenig Interesse stößt. Wollen wir uns nicht damit beschäftigen, ob Gain-of-function-Forschung an Viren sinnvoll und nötig sind oder eher die Welt in grausame Ausnahmesituationen wie Pandemien stürzen kann?

Hören Sie den ersten Teil von Wiesendangers Aufklärung über Labortheorie, Gain-of-function-Forschung und Interessenskonflikte, die zunächst bei Cicero erschienen war.

Sprecherin: Sabrina Khalil

Den zweiten Teil, in dem es um die Angst vor einer Biowaffe gehen wird, senden wir in einer Woche zur selben Zeit.

Nachzulesen unter: https://www.cicero.de/kultur/corona-aufarbeitung-labortheorie-wiesendanger

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